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Besuche bei den Mitgliedern

„Wie geht es Ihnen?“

Seit November 2012 kümmert sich der Protestantische Diakonissenverein Frankenthal darum, dass seine Mitglieder zuhause besucht werden. Präsenzkraft Yvonne Schall nimmt seitdem jährlich Kontakt zu den Mitgliedern auf. Außerdem wird sie von Mitgliedern oder deren Familienangehörigen angesprochen und begleitet sie in schwierigen Situationen. Diese Hilfe wird von den Mitgliedern gerne angenommen.

Die Gespräche sind vertraulich. Sie finden in einer offenen und wertschätzenden Atmosphäre statt und stellen eine Begleitung auf dem individuellen Weg dar, beispielsweise wenn es darum geht, im Alter zuhause wohnen bleiben zu können. Maßgebend für die Unterstützung ist der Wunsch der Mitglieder.

Foto Präsenzkraft Yvonne Schall und Dekanin Sieglinde Ganz-Walthe
Präsenzkraft Yvonne Schall und Dekanin Sieglinde Ganz-Walther

Die Besuche beinhalten die Möglichkeit, seine Lebenssituation zu besprechen und eine neue Perspektive zu finden. Wenn die Mitglieder es möchten, bezieht die Präsenzkraft den Pflegstützpunkt, die Ökumenische Sozialstation und andere diakonische Fachstellen mit ein.

Bis 1979 gab es Diakonissenschwestern in Frankenthal. Danach ist die pflegerische Tätigkeit der Diakonissen auf die Ökumenische Sozialstation übergegangen. Mit dem Besuchsprojekt knüpft der Protestantische Diakonissenverein an einem anderen wichtigen Teil ihrer Arbeit an, nämlich der Frage »Wie geht es Ihnen?«

Wegen der akuten Infektionswelle sind derzeit aber keine persönlichen Besuche mehr möglich. Damit die Verbindung zu den Mitgliedern nicht abbricht, hat sich der Verein dazu entschieden, die Kontakte per Telefon aufrechtzuerhalten.

Bei den Gesprächen geht es im Moment auch darum, mit der neuen Situation umzugehen oder Rezepte, Einkäufe und Medikamente zu organisieren. Viele Mitglieder freuen sich aber auch einfach darüber, dass an sie gedacht wird.